Wie funktioniert Osteopathie?

Unser Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Bewegung aufeinander ab. Ein Großteil dieser Mobilität ist uns selten bewusst. Hierzu zählen unter anderem der pulsierende Blutstrom, die unwillkürliche Arbeit unserer Verdauungsorgane und die Bewegungen der Muskulatur, der Sehnen, Gelenke und des Bindegewebes.

Werden die Bewegungen einzelner Körperstrukturen eingeschränkt, kann es deren Funktion stören. Eine solche Funktionsstörung signalisiert uns der Körper nicht immer durch Schmerzen oder andere Beschwerden. Unser Organismus ist sehr anpassungsfähig und kann manche “Störung“ wie Fehlhaltungen, Verspannungen oder sogar Verletzungen lange Zeit ausgleichen. Dabei wird die eingeschränkte Funktion von anderen Körperstrukturen übernommen. So “verlagern“ sich Störungen und wirken sich auf andere Körperbereiche aus.

Der Osteopath kann solche Funktionsstörungen ertasten, die sich ihm in Form von Bewegungseinschränkungen zeigen. Indem er mit seinen Händen die Bewegungseinschränkungen löst, hilft er dem Körper, Funktionsstörungen zu beheben.