Das Modell der Superkompensation

 In Events, Sport

Für viele gesundheitsbewusste und sportaffine Menschen stellt sich immer wieder die Frage, wie, wann und wie lange ein nachhaltiges und effektives Training erfolgen sollte? Hierum ranken sich viele Mühten und oftmals entwickelt jeder für sich sein kleines Trainingssüppchen.

Doch noch viel wichtiger als Trainingsart oder die einzelnen Übungen ist die Regenerationszeit, die der Körper benötigt, um sich einerseits von der Anstrengung zu erholen und anderseits die verbrauchte Energie wieder aufzutanken.

Wissenschaftlich ausgedrückt bedeutet dies, dass unser Körper durch zu Zufuhr von Nahrung und Schlaf neue Substrate aufbaut, die zuvor beim Training verbraucht wurden und sogar mehr Energie speichert als vor dem Training noch vorhanden war. Im Optimalfall wird so der Körper für die nächste Trainingseinheit gewappnet. Durch den darauf folgenden nächsten Trainingsreiz, wird dieser Kreislauf wieder erneut in Gang gesetzt. Sodass sich so eine immer höher werdende Leistungsfähigkeit durch die größere Menge an bereitgestellter Energie ergibt. Die Superkompensation ist erreicht.

Doch wann sollte der nächste Trainingsreiz erfolgen? Eine Frage, an der sich die Meinungen scheiden. Der Zeitraum wird von den folgenden Faktoren beeinflusst.

  • Alter
  • Trainingslevel
  • Ernährung
  • Schlaf/Erholung
  • Dauer und Intensität der Sporteinheit

Viele Forscher sprechen sich für 1-2 tägige Regenerationszeit aus. Am Ende des Tages sollte diese aber auf jeden individuell angepasst werden.

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